Lesedauer: 2 minutes

Sport reduziert Risiko schwerer Krankheitsverläufe

Roman Gähwiler, 19.04.2021
Neue Studie zeigt den Zusammenhang zwischen körperlicher Betätigung und schweren Covid-Krankheitsverläufen auf.

Pünktlich zur Öffnung der Fitnesszentren publiziert eines der renommiertesten sportmedizinischen Fachjournale, das British Journal of Sports Medicine (BJSM), eine eindrückliche Studie mit 48'044 Erwachsenen, welche die Auswirkung von körperlicher Inaktivität auf den Verlauf einer SARS-Cov2-Infektion untersuchte (Quelle: Sallis R, et al. Br J Sports Med 2021; 0:1-8.)

Quintessenz der Beobachtungsstudie war die Feststellung, dass inaktive Patienten, welche eine COVID-19-Infektion erlitten, ein rund doppelt so hohes Risiko hatten, hospitalisiert beziehungsweise Intensivstations-pflichtig zu werden oder zu versterben. Dies im Gegensatz zu Personen, welche sich pro Woche rund 150 Minuten moderat ("is Schnuufä cho") körperlich betätigen. Interessant dabei ist, dass die körperliche Inaktivität in Bezug auf die COVID-19-Erkrankung gefährlicher ist als ein fortgeschrittenes Alter…

In diesem Sinne sei einmal mehr darauf hingewiesen: Sport ist Medizin! Ob Impfungen, Schnelltests oder Politik – glücklicherweise haben wir unser gesundheitliches Wohlergehen offensichtlich doch noch zu einem gewissen Masse selbst in der Hand. In diesem Sinne; geniessen Sie die frische Luft!

Weiterführende Informationen

- Bewegungstipps unseres Sportexperten 

Sportmedizin KSA

Sie wollen sich bewegen? Wir sind für Sie da.

«Bewegung ist Medizin» – das ist keine Floskel, sondern unser Credo. Entsprechend legt die Sportmedizin am Kantonsspital Aarau ihren Fokus auf die Vernetzung verschiedener Fachdisziplinen, um jedem einzelnen Patienten unser Bestes geben zu können.

Der Kern des Netzwerkes besteht aus spezialisierten Sportmedizinern und dem Team der Sportphysiotherapie. Zudem steht durch die Integration in ein Zentrumsspital mit Maximalversorgung auch bei sehr spezifischen Fragestellungen jederzeit eine maximale Expertise in fast allen medizinischen und therapeutischen Fachgebieten zur Verfügung. Dadurch können diverse Formen der Höchstleistung erreicht werden – verletzte Sportler können wieder zu ihrem geliebten Sport zurück, oder kranke Menschen erreichen durch individuell angepasstes Bewegungstraining eine neue Dimension der Lebensqualität. Deshalb richtet sich das Angebot auch explizit an Gesundheits-, Breiten- und Spitzensportler/-innen. Eine erfolgreiche Sportmedizin ist dabei stets eine Mannschaftsleistung.

 

Autor*in

Profile picture for user ksarogae
Co-Standortleiter Zentrum für Sportmedizin

Dr. med. Roman Gähwiler ist der erste und vorerst einzige Schweizer Arzt mit einem "Master of Science in Sportmedizin" aus dem deutschsprachigen Raum. (Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin Deutschland/Österreich/Schweiz).