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Theorie - Praxis Transfer mit Hilfe von MindMaps

Lea Richner, 16.11.2021
In unserer Serie "Tipp des Monats" setzten sich angehende Pflegefachfrauen und Männer mit den Kompetenzen ihres Studiums auseinander und teilen wertvolle Tipps mit anderen und angehenden Studierenden.

Ich bin im September in mein letztes Praktikumssemester gestartet und bin mir bewusst geworden, dass es wichtig ist, vernetzt zu lernen. Dabei ist es wichtig, die verschiedenen theoretischen Inputs aus internen Richtlinien und schulischen Unterlagen in der Praxis zu verstehen und anzuwenden. Ich habe deshalb nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich am besten vernetzen kann, so dass mir die Lerninhalte bleiben. Dabei bin ich auf die Methode des Mappings gestossen.

Meine MindMaps

Ich versuche mit Hilfe von MindMaps, theoretische Unterlagen zusammenzufassen und so vernetzt zu denken. Wichtige interne Richtlinien oder Diagnosen, sowie auch pflegerische Massnahmen kann ich so für mich verständlich aufschreiben und das MindMap so gestalten, dass ich die Inhalte gut verstehen kann. Weiter finde ich diese Methode sehr übersichtlich und kann die Themen so leicht repetieren. Durch das aufschreiben der verschiedenen Inhalte beginne ich mit dem Hinterfragen von Themen, was mich in meinem persönlichen Lernprozess weiterbringt. Dadurch kann ich auch Schwächen leichter erkennen und diese besser beheben. Jedoch ist auch bei dieser Lernmethode sehr wichtig, am Ball zu bleiben. Ich versuche die unklaren Themen zeitnah in einem MindMap zusammen zu fassen, was mir zusätzlich als Vorbereitung für das Fachgespräch dient. Weiter ist es auch wichtig zusätzlich die Ressourcen auf der Station zu nutzen und bei Unklarheiten bei der Berufsbildnerin oder den anderen Teammitglieder aktiv Fragen zu stellen.

Mindmap1

Zusätzliche Tipps für einen besseren Lernerfolg:

  • Tägliche Repetition von Themen ist wichtig, so kann ein Thema wirklich gut verstanden werden.
  • Sich Pausen einlegen und die Freizeit geniessen ist jedoch genau so wichtig, um eine gute Work – Life – Balance zu erlan gen.
  • Die Förderung der eigenen Motivation kann den eigenen Lernprozess erleichtern.
  • Das eigene Umfeld als Ressource nutzen, entweder zum Lernen oder auch in der Pause.
  • Eine Pendenzen - Liste schreiben kann helfen, die Übersicht zu behalten. Zudem ist es befriedigend, wenn Punkte von der - Liste gestrichen werden können.
  • Das Team und auch die Berufsbildung als Ressource sehen, Angebote annehmen und immer alles hinterfragen.
  • Unklarheiten so schnell wie möglich beseitigen, da diese sich negativ auf die Lernmotivation auswirken.
Aus- und Weiterbildung am KSA

Das Kantonsspital Aarau bietet 320 Aus- und Weiterbildungsstellen und rund 60 Berufspraktikumsstellen in 27 verschiedenen Berufen. Im Jahr 2021 haben wir rund 450 Lernende und Studierende in den Gesundheitsberufen begleitet. Nach dem Ausbildungs-/ Studiumsabschluss wurden 65% im KSA angestellt.

Autor*in

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Dipl. Pflegefachfrau HF in Ausbildung

Lea liebt den Pflegeberuf und ein tägliches Lächeln ihrer Patienten verschönert ihr den Tag.